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Regeln für Skitourengeher auf Skipisten

Um eine unfallfreie Skisaison durchführen zu können, bedarf es den gegenseitigen Respekt und ein Miteinander zwischen allen Pistennutzern.


Für die Pistennutzung, als Tourengeher gibt es Regeln, auf die wir eindringlich hinweisen.


Je eine Hinweistafel mit den Regeln für Skitourengeher am GÖTSCHEN befindet sich an der Talstation der GÖTSCHEN-Lifte, sowie am "Skitourenparkplatz" unterhalb vom Hotel Reissenlehen (hinter dem Bahnhof) in Bischofswiesen.


* Skitouren sind auf den ausgewiesenen Strecken täglich bis 19.00 Uhr und freitags bis 22.00 Uhr möglich.

* Ab 19.00 Uhr sind alle Pisten komplett für die Pistenpräparierung "gesperrt". Während der Präparierung besteht LEBENSGEFAHR!


Weitere Informationen zum Tourengehen am Götschen findet Ihr auf der Infotafel.


Vielen Dank für Euer Mitwirken und Euer Verständnis!



10 DAV-Regeln für Skitouren auf Pisten

Skipisten stehen in erster Linie den Benützern der Seilbahnen und der Lifte zur Verfügung. Um Unfälle und Konflikte zu vermeiden, bitten wir, neben den FIS-Verhaltensregeln auch folgende Empfehlungen zu beachten:

1.    Aufstiege und Abfahrten erfolgen auf eigenes Risiko und eigene Verantwortung.
2.    Nur am Pistenrand aufsteigen (FIS-Regel Nr. 7). Dabei hintereinander, nicht nebeneinander gehen. Auf den Skibetrieb achten.
3.    Besondere Vorsicht vor Kuppen, in Engpassagen, Steilhängen und bei Vereisung der Pisten.
       Bei Pistenquerungen Abstände zueinander halten. Keine Querungen in unübersichtlichen Bereichen.
4.    Pistensperrungen, Warnhinweise und lokale Regelungen beachten.
5.    Größte Vorsicht und Rücksichtnahme bei Pistenarbeiten.
       Bei Einsatz von Seilwinden sind die Skipisten aus Sicherheitsgründen gesperrt. Es besteht Lebensgefahr.
6.    Frisch präparierte Skipisten nur in den Randbereichen befahren.
       Bei Dunkelheit stets mit eingeschalteter Stirnlampe gehen, reflektierende Kleidung tragen.
7.    Auf alpine Gefahren, insbesondere Lawinengefahr, achten.
       Keine Skitouren durchführen, wenn Lawinensprengungen zu erwarten sind.
8.   Skitouren nur bei genügend Schnee unternehmen. Schäden an der Pflanzen- und Bodendecke vermeiden.
9.   Rücksicht auf Wildtiere nehmen. Bei Dämmerung und Dunkelheit werden Tiere empfindlich gestört.
      Hunde nicht auf Skipisten mitnehmen.
10.  Regelungen an den Parkplätzen beachten, Parkgebühren bezahlen, umweltfreundlich anreisen.

Allerdings stoßen diese Regeln dort an ihre Grenzen, wo Pisten von einer zu großen Anzahl Tourengeher frequentiert werden. Aufgrund des Gefährdungspotentials und der Nutzungseinschränkung für die Abfahrer können hier zukünftig auch strikte Trennungen von Aufstieg und Abfahrt notwendig werden. Die Ausgestaltung muss jedoch individuell vor Ort festgelegt werden. Seit 2003 bemüht sich der DAV um einvernehmliche Lösungen in allen bayerischen Skigebieten. Dabei arbeitet er mit allen Beteiligten eng zusammen: dem Verband Deutscher Seilbahnen und Schlepplifte (VDS), dem Bayerischen Innen- und Umweltministerium, dem Landesamt für Umwelt, dem Deutschen Skiverband, dem Lawinenwarndienst sowie den Lift- und Bahnbetreibern, Gemeinden und zuständigen DAV-Sektionen.

Quelle: www.alpenverein.de